Coaching für Frauen

Für Frauen auf dem Weg zu sich selbst

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Unsere tiefste Angst ist nicht ungenügend zu sein, unsere tiefste Angst ist, dass wir über alle Maßen kraftvoll sind.

Ich liebe dieses Zitat von Marianne Williamson soo sehr, weil es so gut beschreibt was in uns oft passiert: wir könnten soo viel mehr, aber es macht verdammt viel Angst. Deswegen stellen gerade wir Frauen uns viel zu selten die Frage: was will ich denn eigentlich? Und zwar wirklich. Nicht: was sagt der Kopf, was denken die Anderen und was wäre denn die sicherste (oder auch: am wenigsten beängstigende) Lösung, sondern: was will ich im tiefsten Inneren, was sagt mein Gefühl?

 

Frau-Sein: wir wissen gar nicht mehr wer wir sind

 

Ich finde es ist manchmal sehr schwer sich zurechtzufinden und als Frau seinen eigenen Weg zu finden. Zwischen gesellschaftlichen Vorstellungen, Sozialisierungen, vorgefertigten Lösungen, dem Einfluss der Medien wie man als Frau zu sein hätte, Prägungen, Erfahrungen und anderen Begrenzungen (ob nun real oder eher nur in der subjektiven Vorstellung) verlieren wir oft den Kontakt zu uns selbst und unseren ganzen Potential.

 

Das Ergebnis: ein Leben, das uns nicht erfüllt

Und so passiert es vielleicht dass wir uns im Job aufarbeiten, die perfekte Hausfrau und Mutter sein wollen, für die Weihnachtsfeier essen kochen, für die beste Freundin da sein wollen, zum Sport müssen, usw... Wir hechten von einer Aktivität zur nächsten, versuchen den Alltag nur noch zu bewältigen. Anstatt das wundervolle, erfüllte Leben zu leben, das wir eigentlich wollen. Weil wir vor lauter Stress überhaupt nicht zum Nachdenken kommen. Und wenn doch einmal Ruhe ist haben wir dieses unangenehme Gefühl der inneren Leere. Das versuchen wir vielleicht mit Essen oder Aktivitäten zu unterdrücken weil wir nicht wissen wie wir anders damit umgehen sollen.

…in dem irgendetwas fehlt


Oder wir haben das Gefühl wenn wir mal wirklich nur auf uns hören würden, das wäre irgendwie zu viel... da würde zu viel herausbrechen... das kann man doch niemandem zumuten. Wir fühlen uns zu emotional, zu fordernd, zu anstrengend, zu... das ist doch egoistisch und überhaupt: wie würde das denn auf andere wirken?! Und so unterdrücken wir leider unser wahres Selbst und auch alles was eigentlich innendrin wunderschön an uns ist. Da wir gar keinen Zugang mehr zu uns selbst haben.

 

...ausgebrannt sein

 

Vielleicht haben wir aber auch körperliche Symptome*, mit denen der Körper uns aufzeigen will, dass irgendwie gerade was nicht stimmig ist... wir haben Migräne, sind dauerhaft müde und erschöpft oder haben Schlafstörungen, Verspannungen usw... aber wir sind ja in diesem Hamsterrad gefangen, wir wüssten ja auch gar nicht was wir irgendwie anders machen sollten, wo anfangen.... was stimmt eigentlich genau nicht? Fühlen uns orientierungslos...

 

...Sinnsuche

 

Oder es ist gar nicht die ganz große Veränderung, eigentlich bist du ganz zufrieden mit deinen Leben. Nur gibt es hier und da einige Aspekte, die du gerne verbessern möchtest und aber irgendwie immer wieder scheiterst weil du noch nicht die richtige Strategie gefunden hast.

 

Alleine ist es oft schwierig aus diesem Film auszusteigen...

Denn wir haben verlernt in uns selbst hineinzuhören... eigentlich wäre alles da.

 

Weiblichkeit und Männlichkeit sind in unserer Gesellschaft aus dem Gleichgewicht geraten

 

Kein Wunder dass wir keinen Zugang zu uns finden. Denn Weibliches wie z.B. Gefühle etc..... haben in unserer Gesellschaft wenig Daseinsberechtigung. Es zählt eher wie es nach außen aussieht, Leistung und was auf dem Papier steht. Nicht wie es sich innendrin anfühlt. Doch da sieht es meistens anders aus: unser Unterbewusstsein bestimmt 99% unseres Handelns. Und dort sitzen Bilder und vor allem: Gefühle

 

Kampf gegen den eigenen Körper

 

Wir denken wenn wir den perfekten Körper haben, werden wir endlich glücklich und geliebt. Doch das ist wieder nur Ausdruck der Ablehnung von sich selbst & der eigenen Weiblichkeit. Deswegen funktioniert es auch nie auf Dauer den Körper zu verändern ohne die innere Arbeit.

Denn... was ist es, das mich abends auf der Couch zur Tafel Schokolade greifen lässt obwohl der Kopf sagt „nein, iss das mal lieber nicht“? - höchstwahrscheinlich ein Gefühl aus unserem Unterbewusstsein, das beachtet werden sollte.

 

Nicht authentisch sein

 

Weil wir nie gelernt haben die Liebe und Akzeptanz, die wir uns wünschen im Inneren zu suchen, suchen wir sie im Außen. Und sagen oft „Ja“ zu jemandem, obwohl uns hinterher (oder währenddessen schon) bewusst wird, dass alles in uns „Nein!“ schreit. Warum machen wir das? Vermutlich weil ein unterbewusstes Gefühl, aus Angst nicht gemocht zu werden ganz laut „JA“ schreit. Dabei vergessen wir aber, dass jedes angebrachte „Nein“ ein „Ja“ zu uns selbst ist und uns wieder näher zu uns zurück bringt.

 

Für gesunde Weiblichkeit...

 

...gibt es wohl wenig bis gar keine Rollenvorbilder im direkten Umfeld jeder einzelnen Frau. Deswegen ist es mein größtes Herzensanliegen Frauen zu unterstützen wieder in ihre Kraft zu kommen indem sie ihren ganz eigenen, individuellen Weg finden und gehen. Und so zu mehr Zufriedenheit und Erfüllung finden. Dabei zwingt uns das Leben oft zur Auseinandersetzung mit Herausforderungen, die vielleicht nur dazu da sind uns wieder zu zeigen wer wir wirklich sind. Damit wir so leben und sein können wie es uns im Innersten gut tut und damit wir sogar gestärkt wieder aus solchen Erfahrungen hervorgehen.

© 2020 by Caroline Höchtl Coaching.